Apfelmühle

Die Apfelmühle ist schon über 100 Jahre alt; sie kommt aus Auringen. Die in der Mitte befindlichen Walzen sind aus Sandstein. Die regelmäßig angeordneten Zinken wirken wie scharfe Messer und schneiden bzw. drücken den Apfel durch einen Rost. Dort fällt der gemahlene Apfel auf die Walzen und wird erstmalig gepresst. Das Pressgut kommt dann zur Weiterverarbeitung in die Korbkelter.

Korbkelter

Die Korbkelter ist ungefähr 100 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Erbenheim. Der untere Teil ist aus Guss und entsprechend standfest. Die Hölzer sind aus Hartholz (Buche/Eiche). Aus einem Zentner Äpfel (50 kg) gewinnt man ca. 25 Liter Apfelsaft. Mit hydraulischen Maschinen gewinnt man heute sogar rund 35 Liter. Transportiert und aufgefangen wurde der Saft in so genannten „Stützen“. Die Gefäße bestanden aus Holz und wurden von Eisenringen gehalten.

Fässer

Heute sind die Fässer aus Kunststoff und haben Gärröhrchen. Ideal ist die Lagerung in Naturstein-kellern. Das ganze Jahre über sind dort die Temperaturen relativ konstant. Der Verein besitzt leider kein altes Holzfass mehr. Früher wurde der Apfelsaft in die Fässer gefüllt und der Gärprozess konnte beginnen. War es im Herbst schon etwas kälter, unterstütze man diesen Prozess, indem man Tücher um die Fässer legte und mit heißem Wasser übergoss. Die Fässer waren zu Beginn des Gär-prozesses offen, und die Gärreste konnten austreten. Das Fass wurde täglich gereinigt. War der erste starke Gärprozess vorbei, wurde mit einem absolut runden Apfel das Loch verschlossen. Der Apfel wirkte wie ein Ventil, d.h. Gas konnte entweichen, und die Essigfliege hatte keinen Zutritt. War der Gärprozess beendet, wurde das Fass mit einem Holzzapfen verschlossen.

         

                             

Termine 2017

22. Dezember 2017

Posaunenbläser
am Kelterhaus
19.00 Uhr